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Wonnegrausen

Ich hätt' so gern ein Mozartzöpfchen und den Tausendtod in der Zitationsmasturbation...

Anzustrebende Wohnorte MDCLXI: Und wie die Lichtflure in die weiten Fläche des Betons fluten werden. Und erst die Flächen der Terrasse auf dem Dach. Und erst der Ausblick auf Lammlachse und Dattelpalmen. Und erst die Sprengung zum Anfang. Dort, wo die Bresche für den Lichtflur geschlagen. 

Anzustrebende Wohnorte MDCLXI: Und wie die Lichtflure in die weiten Fläche des Betons fluten werden. Und erst die Flächen der Terrasse auf dem Dach. Und erst der Ausblick auf Lammlachse und Dattelpalmen. Und erst die Sprengung zum Anfang. Dort, wo die Bresche für den Lichtflur geschlagen. 

(Quelle: anormaux)

Tagged with:  #wohnorte  #beton  #sprengen  #bruch  #licht
Asche macht Taschen, Staub zu Haut.

Asche macht Taschen, Staub zu Haut.

(via silentclamor)

(Un)edle Künstler_innen MDCXLXII: Amy Stein - Howl.

(Un)edle Künstler_innen MDCXLXII: Amy Stein - Howl.

(Quelle: clumsy-bell)

Tagged with:  #Stein  #art  #heulen  #licht  #vereinzelung  #nacht  #dunkeln
Ich in der Krise meiner Kindheit XLVI:
Was soll der Grund dafür sein? Jetzt ist nichts geklärt, Deine Texte klingen wie von ihm. Wenn es nun dort unten steht? Es wird wohl so sein, dass Du Dich einmal wieder vergriffen hast, in der Wahl der Worte. Hiermit erkläre ich, aber ich will schon nicht mehr erklären, es ist nicht nur schlimm, sondern vorbei. Ja. So ist nicht mal meine Erklärung. Hiermit erkläre ich aber doch: Ich bin kein Exler. Damit ist die Erklärung getan. Ihre Schuhe hatte sie in der Wohnung vergessen. Es ist kompliziert. Hiermit erkläre ich: 1. Ich war, bin und werde kein Aktivist in der Liebe sein. 2. Ich bin nicht allein. 3. Ich weiß, worauf ich hoffen darf. 
Hier mit erkläre ich außerdem: 1. Mein Betragen war ungebührlich und ist inakzeptabel. 2. Ich bedauere den Vorgang, weiß aber um seine Unabänderlichkeit. In diesem Moment konnte ich nicht anders. 3. Ich kann nicht anders. 4. Nichts geschah aus Liebe. Ich bin enttäuscht von Dir. Daraufhin sagte sie lange etwas, was ich aber nicht verstand. Dann hörte sie damit auf. 
Jetzt bin ich allein. Der spieligen Schatten viele, der Verästelungen begeisterten mich aufregende Sekunden, während der Waschbeton erkältete. Ich lag schon längst wieder auf meinem Lehnsessel, während sie dort auf den Fliesen stand. Mein Bademantel war noch in der Reinigung. Aber es ist zu traurig. Sie war selbst keine Frau und ich nicht sonderlich engagiert. Wir hatten uns nur noch etwas über unseren Beziehungsstatus zu sagen. Mit Deinen Schwuchtelfreunden, sagte sie. Womit denn? Das wusste sie selbst nicht, meistens. Sie war oft betrunken, desolat und eben sie selbst. Ich hätte nicht reden können, ich war selbst so gewesen. Jetzt ist es anders. Vorbei.
Es bricht das Licht der Halogenlampe in den Kristallen auf dem Spiegel unter mir. Es wird alles klar, klarer, alles. Klar. Viel zu klar. Die Kristalle brechen das Licht der Halogenlampe über dem Spiegel unter mir. Ich habe Lichtakne. Ich kann meinen Urin nicht halten, Fotze. Haltung. Die Fotos von unserer letzten Party am Morgen, wo wir noch die Pille genommen haben, die erst im Taxi geknallt hat. Wie ging das eigentlich weiter? Overkill halt, ne, ein multitoxischer Abend und sein Enden. Als sie so vor mir stand, in ihrem verzerrten Antlitz. Und nicht zu schreien aufhörte. Ich starrte sie an. Und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich redete auf sie ein und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich schwieg. Und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich ging. Sie war auf Pappe und brauchte Hilfe, zerschlug aber die Proseccoflasche an meinem Kopf. Ich habe ihr nicht geholfen.
Lichtakne. Die Kristallschatten auf dem Spiegel unter mir werden größer. Es liegt Staub auf dem Schreibtisch. Anders nicht im Sinne von besser, oder verbrauchter. Wir beide sahen Scheiße aus. Du bist so kompliziert.

Ich in der Krise meiner Kindheit XLVI:

Was soll der Grund dafür sein? Jetzt ist nichts geklärt, Deine Texte klingen wie von ihm. Wenn es nun dort unten steht? Es wird wohl so sein, dass Du Dich einmal wieder vergriffen hast, in der Wahl der Worte. Hiermit erkläre ich, aber ich will schon nicht mehr erklären, es ist nicht nur schlimm, sondern vorbei. Ja. So ist nicht mal meine Erklärung. Hiermit erkläre ich aber doch: Ich bin kein Exler. Damit ist die Erklärung getan. Ihre Schuhe hatte sie in der Wohnung vergessen. Es ist kompliziert. Hiermit erkläre ich: 1. Ich war, bin und werde kein Aktivist in der Liebe sein. 2. Ich bin nicht allein. 3. Ich weiß, worauf ich hoffen darf. 

Hier mit erkläre ich außerdem: 1. Mein Betragen war ungebührlich und ist inakzeptabel. 2. Ich bedauere den Vorgang, weiß aber um seine Unabänderlichkeit. In diesem Moment konnte ich nicht anders. 3. Ich kann nicht anders. 4. Nichts geschah aus Liebe. Ich bin enttäuscht von Dir. Daraufhin sagte sie lange etwas, was ich aber nicht verstand. Dann hörte sie damit auf. 

Jetzt bin ich allein. Der spieligen Schatten viele, der Verästelungen begeisterten mich aufregende Sekunden, während der Waschbeton erkältete. Ich lag schon längst wieder auf meinem Lehnsessel, während sie dort auf den Fliesen stand. Mein Bademantel war noch in der Reinigung. Aber es ist zu traurig. Sie war selbst keine Frau und ich nicht sonderlich engagiert. Wir hatten uns nur noch etwas über unseren Beziehungsstatus zu sagen. Mit Deinen Schwuchtelfreunden, sagte sie. Womit denn? Das wusste sie selbst nicht, meistens. Sie war oft betrunken, desolat und eben sie selbst. Ich hätte nicht reden können, ich war selbst so gewesen. Jetzt ist es anders. Vorbei.

Es bricht das Licht der Halogenlampe in den Kristallen auf dem Spiegel unter mir. Es wird alles klar, klarer, alles. Klar. Viel zu klar. Die Kristalle brechen das Licht der Halogenlampe über dem Spiegel unter mir. Ich habe Lichtakne. Ich kann meinen Urin nicht halten, Fotze. Haltung. Die Fotos von unserer letzten Party am Morgen, wo wir noch die Pille genommen haben, die erst im Taxi geknallt hat. Wie ging das eigentlich weiter? Overkill halt, ne, ein multitoxischer Abend und sein Enden. Als sie so vor mir stand, in ihrem verzerrten Antlitz. Und nicht zu schreien aufhörte. Ich starrte sie an. Und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich redete auf sie ein und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich schwieg. Und sie hörte nicht auf zu schreien. Ich ging. Sie war auf Pappe und brauchte Hilfe, zerschlug aber die Proseccoflasche an meinem Kopf. Ich habe ihr nicht geholfen.

Lichtakne. Die Kristallschatten auf dem Spiegel unter mir werden größer. Es liegt Staub auf dem Schreibtisch. Anders nicht im Sinne von besser, oder verbrauchter. Wir beide sahen Scheiße aus. Du bist so kompliziert.

(Quelle: analogset, via l-amour-a-trois)

"Wenn Spinoza den berühmten Satz gelehrt hat, daß ‚verum index sui et falsi’ sei, so würden wir demgegenüber sagen, daß ‚falsum index sui et veri’ wäre, das heißt, daß es einen positiven, tangiblen, dinghaften Begriff der Wahrheit nicht gebe, wie er eben ja nur in dem Anspruch der unmittelbaren Identität der Ordnung der Dinge und der Sachen garantiert wäre. Aber auf der anderen Seite ist selbstverständlich die Kraft, von der die Einsicht in die Unwahrheit lebt, eben doch die Idee der Wahrheit – nur daß wir nicht diese Idee selber als eine gegebene haben, sondern daß sie nur gleichsam die Lichtqquelle ist, von der aus die bestimmte Negation, die Einsicht in das bestimmte Unwahre eigentlich geschieht."
- Theodor W. Adorno: Einführung in die Dialektik, Frankfurt am Main 2010, S. 269.

(Quelle: lf)

Edle Künstler_innen MDCLXXXIV: Vilhelm Hammershoi - Interieur mit jungem Mann lesend, 1898.

Edle Künstler_innen MDCLXXXIV: Vilhelm Hammershoi - Interieur mit jungem Mann lesend, 1898.

Tagged with:  #Hammershoi  #art  #lesen  #epheben  #licht  #rahmen  #blicken
Und alles, was entsteht, ist wert, dass es zu Grunde geht.

Und alles, was entsteht, ist wert, dass es zu Grunde geht.

(Quelle: narcotic, via astroisgoodforyou)

Schöne Schmerzen IV: Handballenkerben.

Schöne Schmerzen IV: Handballenkerben.

(Quelle: a-machine-spiritual, via frauleinl)

Heimat ist da, wo es sich aufhängt.

Heimat ist da, wo es sich aufhängt.

Ein so geliebtes Blümchen.

Ein so geliebtes Blümchen.

Oh, Du Schönstes aller Geschöpfe!

Oh, Du Schönstes aller Geschöpfe!