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Wonnegrausen

Ich hätt' so gern ein Mozartzöpfchen und den Tausendtod in der Zitationsmasturbation...

"Wir haben eben keineswegs eine kurze Abhandlung über die Praxis der Revolution vorgelegt, die in den folgenden Regeln ausformuliert werden könnte:
1 - Man beginne damit, den Klassenkampf in den ideologischen Staatsapparaten zu entfesseln und achte dabei [sorgfältig] darauf, dass die »Hauptstoßrichtung« sich gegen den herrschenden ideologischen Staatsapparat richtet (heute die Schule);
2 - man kombiniere alle Formen des Klassenkampfs in allen ideologischen Staatsapparaten miteinander, um sie so weit zu erschüttern, dass es ihnen unmöglich wird, ihre Funktion der Reproduktion der Produktionsverhältnisse zu erfüllen, und dann
3 - trete man mit allen Volkskräften, zusammengefasst unter der Leitung der revolutionären Politischen Partei - der Partei der revolutionären Klasse - zur Eroberung der Staatsmacht an und zerquetsche dabei dessen letzten Apparat: seinen repressiven Apparat (Polizei, CRS usf. und die Armee).
Das wäre absurd und zu allem Überfluss noch infantil, weil es voluntaristisch, abenteuerlich und idealistisch wäre. Die Ereignisse lassen sich nicht derart kommandieren."
- Louis Althusser: Über die Reproduktion, Ideologie und ideologische Staatsapparate, Hamburg 2012, S. 230.

(Quelle: abendgesellschaft)

"Für uns giebt es keine Sonnenzeit; nur Pulsschläge des Lebens. Nach diesen sollten wir unsere Zeit messen; nicht nach Sonn’ und Mond, sondern nach dem Auf- und Niedergange unseres Geistes, dessen Nächte oftmals so lang sind!"
- Carl Friedrich von Rumohr: Drey Reisen nach Italien. Leipzig 1832, S. 269.

(Quelle: lf)

Die Penislosigkeit des Reptils mag dem Blick des Knaben so entgehen, wie der beschuppte Schwanz in jedes Bild hineinhängt.

Die Penislosigkeit des Reptils mag dem Blick des Knaben so entgehen, wie der beschuppte Schwanz in jedes Bild hineinhängt.

(Quelle: sassandgrass, via onlyaabutxxx)

“Totgespielt”.

“Totgespielt”.

(via abendgesellschaft)

Die Nachträglichkeit der Zentrierung der Lust, und ihr beständiges Probieren.

Die Nachträglichkeit der Zentrierung der Lust, und ihr beständiges Probieren.

(Quelle: anormaux)

Der strikte Zusammenhang von Ödipalität und Aufbegehren.

Der strikte Zusammenhang von Ödipalität und Aufbegehren.

Schöne Schmerzen XIII: Fadige Schleimbildungen.

Schöne Schmerzen XIII: Fadige Schleimbildungen.

(Quelle: cumcanvas, via astroisgoodforyou)

Anzustrebende Wohnorte XIII: Marginalisierte Lesekreise.
Die Rückkehr in den Studienort markiert immer ein Ereignis, was sich in Kreisen vollzieht. Es fängt irgendwo an, wo es fast immer anfing: In einem Zimmer, was mit Sitzgelegenheiten überfüllt war, was von Tischen bevölkert wurde, die voll waren. Asche, Flaschen, mit Asche und Filtern gefüllte Tassen oder Gläser, je wechselnd, da es beständig dämmerte. Es war vollkommen gleich, wo es anfing. Es fing dort an, wo eine anfing zu sprechen, wo es meist um irgendeinen Text ging, wo irgendein Text mitsprach. Er lag vor einem, war irgendwie erinnert präsent, berührte jemand anderes an der Stirn oder im Magen.
Im Sprechen über Texte verfeinerte sich die Inneneinrichtung. Es kamen Bücher hinzu. Ein Wettstreit um die pure Quantität von Buchleibern, die sich an den Wänden stapeln und in den Regalen reihen sollten. War dies nicht gegeben, wurde mit Anschaffungsbemühungen rationalisiert, es wurde auf die Kopienstapel verwiesen oder davon gesprochen, dass einem das Gespräch zur Stützung des Wissens oder Begreifens stets angemessener erschienen sei. Manche_r musste auch aussprechen, dass ihm oder ihr Theorie nie so wichtig gewesen sei, eher die bildende Kunst oder das Musikalische. Dann gab es Plattenreihen oder einen Gerhard Richter. Aber auch sonst bleibt das Mobiliar nicht von den Gegenständen des Gesprächs ausgeschlossen.  Es wird anerkannt in seiner Farbkomposition, in der Schönheit der Weingläser oder in der Unabgestimmtheit von Küchenboden und Bestuhlung. Es war erwachsener geworden, es gab eine Sorge um den anderen, die nicht unbedingt in Ressentiment und Rancune untergehen musste. Aber durchwegs, gerade im Anfangen, aufkommen musste.
In manchen dieser Kreise fand man auch andere Aufarbeitungsstrategien oder Verdrängungsmaschinen: Es wurde der Rausch intensiviert oder die Gerichtetheit der Beleidigungen, so dass diese als kleine Partikel aufgenommen und verteilt wurden. Dies ist meist dort gegeben, wo es einen Hang zum gebundenen Sprechen gibt, einem Sprechen in bestimmten Versen. In solchen musikalischen Kreisen kann länger gerastet werden, weil sie auch dem Rausch nie abträglich sind. Meist sind dort die Gespräche systematischer, als in den Kreisen, die sich ausschließlich auf Texte verfestigt haben. Sie greifen punktuell ein, entfalten dies, solange der Beat anhält; sie verflüchtigen sich wieder, wo es in Feindmarkierungen gipfeln könnte und stiften einen faulen bis umstrittenen Frieden. Findet sich im textuellorientierten Lesekreis eine solche Verunreinigung ein, so kann diese immerhin mit neuen Referenzen überboten werden, die nicht einfach auf Metrik, Metaphorik und Korrespondenzverhältnisse zum Beat abzielen, sondern ein ungeteiltes Gemeinsames in den Raum überführen: Das Nicht-Wissen.
Freilich kann das Nicht-Wissen mit der Zahl der in einem Raum nicht befindlichen Bücher gleichgesetzt werden. In infantilen Lesekreisen wird dies an der Zahl der Bücher markiert, die in den Kanon gehören. Es werden erst immer die fünf oder zehn zentralen Werke in den Bücherregalen ausgemacht, dann kann in die Differenzierungen ausgebrochen werden, so dass sich auch dort Gemeinsamkeiten finden. Manchmal wird aber auch das Nicht-Wissen im Gespräch manifest, so dass es sich in unterschiedlichen Handlungen anerkannt weiß.
Triumphiert das Bornierte, der Verweis auf die Unbelesenheit oder die Lüge, dass dies doch alles sonnenklar sei, dann muss dieser Kreis verlassen werden. Schamesröte und Selbstkritiktribunale sind dieser freiwilligen Organisationsform unangemessen, wenn sie überhaupt je ihre Angemessenheit entfalten konnten. Bedingt durch die aufkommenden Hierarchisierungstendenzen in solchen Kreisen, wer denn nun das Erste ist, in welcher Hinsicht auch immer, die oder der kann nur zeitweise an dem Anfang stehen, da im Kreis stets alles gleich nah zum Mittelpunkt sein muss, so dass immer wieder Menschen aus diesem Kreis ausscheiden. Der Kreis ist auch eine Reinszenierung. Er wiederholt sich nicht nur jede Woche, außer in den Semesterferien, sondern er hat auch immer wieder dieselben Streits. Wechseln dann nicht die Hierarchisierungsmuster, dann ist er abgestorben, dann toben Grabenkämpfe. Solche Reinszenierungen verlangen andere Formen des Austausches oder des Dialogs, die nicht in Lesekreisen zu bewältigen sind. Die Gleichsetzung von Lesekreis und Selbsthilfegruppe kann inszestuöse bis triangulierte Formen hervortreiben, die meist sehr strapaziös verlaufen, sehr aufzehrend sind. 
Das Wundersame in gewissen Zeiten in Marburg war, dass es stets so viele Lesekreise gab, dass einfach die Fluktuation des schönen Sprechens so groß war, dass es keinen sinnvollen Anfang oder ein unangemessenes Enden gegeben hätte: Sie lasen auch dann noch, als die Lichtquellen ihrer Erkenntnis schon längst abgestellt waren und der Kabelbruch jedes gebundene Sprechen unmöglich machte. Marburg war für eine Zeit, zwei Lesekreis. Immer mal wieder jenseits einer Wahrheit seienden Orthodoxie und einer repressiven Toleranz der Beliebigkeiten. Gut, dass sich so etwas reinszenieren lässt.

Anzustrebende Wohnorte XIII: Marginalisierte Lesekreise.

Die Rückkehr in den Studienort markiert immer ein Ereignis, was sich in Kreisen vollzieht. Es fängt irgendwo an, wo es fast immer anfing: In einem Zimmer, was mit Sitzgelegenheiten überfüllt war, was von Tischen bevölkert wurde, die voll waren. Asche, Flaschen, mit Asche und Filtern gefüllte Tassen oder Gläser, je wechselnd, da es beständig dämmerte. Es war vollkommen gleich, wo es anfing. Es fing dort an, wo eine anfing zu sprechen, wo es meist um irgendeinen Text ging, wo irgendein Text mitsprach. Er lag vor einem, war irgendwie erinnert präsent, berührte jemand anderes an der Stirn oder im Magen.

Im Sprechen über Texte verfeinerte sich die Inneneinrichtung. Es kamen Bücher hinzu. Ein Wettstreit um die pure Quantität von Buchleibern, die sich an den Wänden stapeln und in den Regalen reihen sollten. War dies nicht gegeben, wurde mit Anschaffungsbemühungen rationalisiert, es wurde auf die Kopienstapel verwiesen oder davon gesprochen, dass einem das Gespräch zur Stützung des Wissens oder Begreifens stets angemessener erschienen sei. Manche_r musste auch aussprechen, dass ihm oder ihr Theorie nie so wichtig gewesen sei, eher die bildende Kunst oder das Musikalische. Dann gab es Plattenreihen oder einen Gerhard Richter. Aber auch sonst bleibt das Mobiliar nicht von den Gegenständen des Gesprächs ausgeschlossen.  Es wird anerkannt in seiner Farbkomposition, in der Schönheit der Weingläser oder in der Unabgestimmtheit von Küchenboden und Bestuhlung. Es war erwachsener geworden, es gab eine Sorge um den anderen, die nicht unbedingt in Ressentiment und Rancune untergehen musste. Aber durchwegs, gerade im Anfangen, aufkommen musste.

In manchen dieser Kreise fand man auch andere Aufarbeitungsstrategien oder Verdrängungsmaschinen: Es wurde der Rausch intensiviert oder die Gerichtetheit der Beleidigungen, so dass diese als kleine Partikel aufgenommen und verteilt wurden. Dies ist meist dort gegeben, wo es einen Hang zum gebundenen Sprechen gibt, einem Sprechen in bestimmten Versen. In solchen musikalischen Kreisen kann länger gerastet werden, weil sie auch dem Rausch nie abträglich sind. Meist sind dort die Gespräche systematischer, als in den Kreisen, die sich ausschließlich auf Texte verfestigt haben. Sie greifen punktuell ein, entfalten dies, solange der Beat anhält; sie verflüchtigen sich wieder, wo es in Feindmarkierungen gipfeln könnte und stiften einen faulen bis umstrittenen Frieden. Findet sich im textuellorientierten Lesekreis eine solche Verunreinigung ein, so kann diese immerhin mit neuen Referenzen überboten werden, die nicht einfach auf Metrik, Metaphorik und Korrespondenzverhältnisse zum Beat abzielen, sondern ein ungeteiltes Gemeinsames in den Raum überführen: Das Nicht-Wissen.

Freilich kann das Nicht-Wissen mit der Zahl der in einem Raum nicht befindlichen Bücher gleichgesetzt werden. In infantilen Lesekreisen wird dies an der Zahl der Bücher markiert, die in den Kanon gehören. Es werden erst immer die fünf oder zehn zentralen Werke in den Bücherregalen ausgemacht, dann kann in die Differenzierungen ausgebrochen werden, so dass sich auch dort Gemeinsamkeiten finden. Manchmal wird aber auch das Nicht-Wissen im Gespräch manifest, so dass es sich in unterschiedlichen Handlungen anerkannt weiß.

Triumphiert das Bornierte, der Verweis auf die Unbelesenheit oder die Lüge, dass dies doch alles sonnenklar sei, dann muss dieser Kreis verlassen werden. Schamesröte und Selbstkritiktribunale sind dieser freiwilligen Organisationsform unangemessen, wenn sie überhaupt je ihre Angemessenheit entfalten konnten. Bedingt durch die aufkommenden Hierarchisierungstendenzen in solchen Kreisen, wer denn nun das Erste ist, in welcher Hinsicht auch immer, die oder der kann nur zeitweise an dem Anfang stehen, da im Kreis stets alles gleich nah zum Mittelpunkt sein muss, so dass immer wieder Menschen aus diesem Kreis ausscheiden. Der Kreis ist auch eine Reinszenierung. Er wiederholt sich nicht nur jede Woche, außer in den Semesterferien, sondern er hat auch immer wieder dieselben Streits. Wechseln dann nicht die Hierarchisierungsmuster, dann ist er abgestorben, dann toben Grabenkämpfe. Solche Reinszenierungen verlangen andere Formen des Austausches oder des Dialogs, die nicht in Lesekreisen zu bewältigen sind. Die Gleichsetzung von Lesekreis und Selbsthilfegruppe kann inszestuöse bis triangulierte Formen hervortreiben, die meist sehr strapaziös verlaufen, sehr aufzehrend sind. 

Das Wundersame in gewissen Zeiten in Marburg war, dass es stets so viele Lesekreise gab, dass einfach die Fluktuation des schönen Sprechens so groß war, dass es keinen sinnvollen Anfang oder ein unangemessenes Enden gegeben hätte: Sie lasen auch dann noch, als die Lichtquellen ihrer Erkenntnis schon längst abgestellt waren und der Kabelbruch jedes gebundene Sprechen unmöglich machte. Marburg war für eine Zeit, zwei Lesekreis. Immer mal wieder jenseits einer Wahrheit seienden Orthodoxie und einer repressiven Toleranz der Beliebigkeiten. Gut, dass sich so etwas reinszenieren lässt.

(via naipan)

"herr koester kauft sich für sein geld häuser und autos und solches zeug. die lehrlinge wissen dass das alles nicht glücklich macht. sie geben im fernsehen gut acht was man mit dem schönen geld alles anfangen kann. im fernsehen haben leute mit viel geld oft schwierigkeiten. manchmal verlieren sie sogar ihr vermögen. das kann gerda und ingrid nicht geschehen. sie sparen auf mopeds kleidung reisen fotoapparate und auf andere klasse dinge. ätsch sagt ein lehrling. herr koester hat kein moped aber ich kauf mir bald eines. für 2 tage gehört gerda und ingrid die welt die ihnen im tv gezeigt wird. das tv zeigt ihnen auch gleich was sie mit dieser welt alles machen können. die andre wirkliche welt gehört natürlich herrn koester. aber die ist auch nicht so aufregend. immer nur langweilige parties golfspiel und so. nein da hat unser flipper doch viel viel aufregendere abenteuer zu bestehen. jeder lehrling ist sein eigener mini flipper. jeder lehrling wünscht sich einen kleinen mini porter ricks. diese welt ist auch prima wenn die tage nicht so ganz voll sonne sind. aber meistens sind sie ja voll sonne. ausserdem: fernsehen kann man im zimmer!"
- Elfriede Jelinek: Michael. Ein Jugendbuch für die Infantilgesellschaft, Reinbeck bei Hamburg 1972, S. 129.
"Ein menschlicher Freund! Wollen Sie glauben, daß es mich stolz und glücklich machen würde, unter Menschen einen Freund zu besitzen? Aber bislang habe ich nur unter Dämonen, Kobolden, tiefen Unholden und erkenntnisstummen Gespenstern, das heißt: unter Literaten Freunde gehabt.[…] Und wäre es nicht zuletzt ein bedauerlicher Mangel an Folgerichtigkeit, sich zu freuen, wenn es anders wäre? Es ist widersinnig, das Leben zu lieben und dennoch mit allen Künsten bestrebt zu sein, es auf seine Seite zu ziehen, es für die Finessen und Melancholieen, den ganzen kranken Adel der Literatur zu gewinnen. Das Reich der Kunst nimmt zu, und das der Gesundheit und Unschuld nimmt ab auf Erden. Man sollte, was noch davon übrig ist, aufs Sorgfältigste konservieren und man sollte nicht Leute, die viel lieber in Pferdebüchern mit Momentaufnahmen lesen, zur Poesie verführen wollen!"
- Thomas Mann: Tonio Kröger, Berlin. 2011, S. 38f.

(Quelle: brainexpectingrain)

"Das ist das Tragischste. Man hat keinen anderen Gedanken. Weder in der Wiege noch im Cafe noch auf dem Thron noch im Klosett. Wo immer man ist. Überall! Unterleib!"
- Louis-Ferdinand Celine: Reise ans Ende der Nacht, Reinbeck bei Hamburg 2004, S.297.

(Quelle: sammeldeineknochen)

"Dieses Vergessen ging nun allerdings höchst stückweise vor sich. Alles Persönliche war verhältnismäßig geschwind versunken, das Gehaben Heinrichs, seine Stimme, seine Worte, sein Gang, all dies tauchte sehr bald unter; das Generelle hingegen blieb. Oder um ein unanständiges Gleichnis zu gebrauchen: zuerst verschwand sein Gesicht, dann alles Bewegte an ihm, Hände und Füße, aber der unbewegte und starrende Leib, dieser Torso, der vom Brustkorb bis zu den Schenkelstümpfen reichte, dieses höchst laszive Bild des Mannes, das erhielt sich in der Tiefe ihres Gedächtnisses, […]. Welle rollte um Welle, Tag wob sich um Nacht, und Nacht wob sich um Tag, und was die Tage einander reichten, war unkenntlich, manchmal noch unkenntlicher als die Träume, die einander folgten, und manchmal war da etwas darunter, das an das geheime Wissen von Schulmädchen gemahnte und dennoch irgendwie den geheimen Wunsch erweckte, solchem infantilen Wissen zu entflüchten, in die Welt des Individuellen zu flüchten und das Gesicht Heinrichs wieder der Vergessenheit zu entreißen. Aber das war bloß ein Wunsch, und seine Erfüllung hätte mindestens ebensoviel Möglichkeit zugelassen als es Ergänzungsmöglichkeiten für einen griechischen Torso gibt, den man in der Erde gefunden hat: d.h. es war ein unerfüllbarer Wunsch."
- Hermann Broch: Die Schlafwandler, Frankfurt am Main 1981, S. 614f.
Die Verwerfungen eines Elektrakomplexes in Rotz und Lidschatten.

Die Verwerfungen eines Elektrakomplexes in Rotz und Lidschatten.

(Quelle: anormaux)

Welch Schamesröte an diesem Namen klebt: Liebeskugeln in asiatischen Massagebecken, schwarze Penisse, gesenkt-spreizende Beine auf Kokuspalmen, herausfordernde Griffe irgendwohin, wo es pulsierte, Exotismus und ein Schuss Karneval und die Ödnis der Fernbedienung und der huschenden Ruhe des provinziellen Privatfernsehgenüsschens, und das panisch-harsche Drücken dieses roten Knopfes, wenn das Garagentor sich schloss (aminuteofperfection).

Welch Schamesröte an diesem Namen klebt: Liebeskugeln in asiatischen Massagebecken, schwarze Penisse, gesenkt-spreizende Beine auf Kokuspalmen, herausfordernde Griffe irgendwohin, wo es pulsierte, Exotismus und ein Schuss Karneval und die Ödnis der Fernbedienung und der huschenden Ruhe des provinziellen Privatfernsehgenüsschens, und das panisch-harsche Drücken dieses roten Knopfes, wenn das Garagentor sich schloss (aminuteofperfection).

(via mephistopholus)