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Wonnegrausen

Ich hätt' so gern ein Mozartzöpfchen und den Tausendtod in der Zitationsmasturbation...

"Die Inflexion ist eine Idealität oder Virtualität, die aktual nur in der Seele existiert, welche sie umhüllt. So ist es auch die Seele, welche voller Falten ist. Die Falten sind in der Seele und existieren aktual nur in der Seele. Das trifft bereits für die ‘eingeborenen Ideen’ zu: diese sind reine Virtualitäten, reine Vermögen, deren Tat in Verhaltensweisen oder Anlagen (Falten) in der Seele besteht und deren vollendete Tat in einer inneren Tätigkeit der Seele besteht (innere Entfaltung). Das trifft aber für die Welt nicht weniger zu: die ganze Welt ist nur eine Virtualität, die aktual nur in den Falten der Seele existiert, die sie ausdrückt, wobei die Seele von inneren Entfaltungen aus operiert, wodurch sie sich eine Repräsentation der eingeschlossenen Welt gibt. Wir gehen in einem Subjekt von der Inflexion zum Einschluß wie vom Virtuellen zum Aktualen […]."
- Gilles Deleuze: Die Falte. Leibniz und der Barock. Frankfurt am Main 1988, S. 41f.

(Quelle: walter-benjamin-bluemchen)

Notwendige Metaphern IV: Geweihfarn.

Notwendige Metaphern IV: Geweihfarn.

(Quelle: bluexeyes, via astroisgoodforyou)

Tagged with:  #blättern  #farn  #spalte  #knicken  #falte  #maserung
Und bald wieder: Faltenwurf.

Und bald wieder: Faltenwurf.

(via zuliebe-deactivated20120104)

Tagged with:  #falte  #bald  #kunft  #kommendes  #wüste  #ozeanisches
Edle Künstler_innen MCDLXXXVI: Hans Bellmer - Die Puppe, 1938.

Edle Künstler_innen MCDLXXXVI: Hans Bellmer - Die Puppe, 1938.

(Quelle: foxesinbreeches, via dorazora)

"Im Zusammen-Erscheinen wird folgendes exponiert - und dies sollte man in allen denkbaren Kombinationen zu lesen wissen: ‘du (b(ist) / und) (ganz anders als) ich’; oder einfacher gesagt: du Mit-Teilung ich."
- Jean-Luc Nancy: Die undarstellbare Gemeinschaft, Stuttgart 1988, S. 65.
"Wahr ist Kunst, soweit das aus ihr Redende und sie selber zwiespältig, unversöhnt ist, aber diese Wahrheit wird ihr zuteil, wenn sie das Gespaltene synthesiert und dadurch erst in seiner Unversöhnlichkeit bestimmt. Paradox hat sie das Unversöhnte zu bezeugen und gleichwohl tendenziell zu versöhnen; möglich ist das nur ihrer nicht-diskursiven Sprache."
- Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie, in: Rolf Tiedemann (Hg.): Theodor W. Adorno - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 2003, Band 7, S.251.

(Quelle: nokturn, via walter-benjamin-bluemchen)

Allmorgendliche Infragestellung, was nun ein Mensch und was nun ein Tier ist.

Allmorgendliche Infragestellung, was nun ein Mensch und was nun ein Tier ist.

(Quelle: clumsy-bell)

Edle Denker LXXVII: Ferdinand Pessoa. 

Edle Denker LXXVII: Ferdinand Pessoa. 

(via basava)

Schöne Schmerzen XXXIII: Wenn’s noch in den Ritzen steht.

Schöne Schmerzen XXXIII: Wenn’s noch in den Ritzen steht.

(via pulsenauticalsilencepulse)

Anzustrebende Wohnorte XXXII: In den Canyons dieses Gebriks.

Anzustrebende Wohnorte XXXII: In den Canyons dieses Gebriks.

(via theskeletonofme)