"Sie kam durch seltsame Totenstädte, wo sie statt versteinerter Formen und mumifizierter Tatsachen eine Nekropole von Bewegungen, Schweigen, Leerräumen fand; sie stieß auf die außerordentliche Klanglichkeit des Nichts, die aus dem Gegenteil des Klangs besteht, und vor ihr breiteten sich wundervolle Stürze aus, der Schlaf ohne Traum, die Ohnmacht, die die Toten begräbt in einem Leben aus Traum, der Tod, durch welchen jedermann, selbst der schwächste Geist, zum Geist selber wird."
- Maurice Blanchot: Thomas der Dunkle, Basel und Weil am Rhein 2007, S. 55.