Januar 2011
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Anna Blume ist die Stimmung, direkt vor und direkt nach dem Zubettgehen.
Anna...
– Kurt Schwitters: Nennen Sie es Ausschlachtung, in: Joachim Schreck (Hg.): Kurt Schwitters Anna Blume und andere. Literatur und Grafik, Köln 1997, S. 13.
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Am Ufer der sehnsüchtig blauenden Teiche
schläft atmend der Jungfrauen Traum....
– Selma Meerbaum-Eisinger: Dämmerung, in: Jürgen Serke (Hg.): Selma Meerbaum-Eisinger - Ich bin in Sehnsucht eingehüllt, Hamburg 2008, S. 73.
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Durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem Despotism...
– Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, in: Wilhelm Wieschedel (Hg.): Immanuel Kant – Werke in zwölf Bänden, Frankfurt am Main 1977, Band 11, S. 55 (noxe).
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O Ungestalten, die nach dem Gewand euch sehnt!
O lächerliche Stümpfe! Rümpfe...
– Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen, Frankfurt am Main 1976, S. 19.
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Ihr Gesicht beugt sich zurück, erstarrt in rätselhafter Transparenz, ihre Lippen...
– Jorge Semprun: Unsre allzu kurzen Sommer, Frankfurt am Main 1999, S. 174.
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Wenn die Kritiker uneins sind, ist der Künstler einig mit sich selbst.
– Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray, Frankfurt am Main und Leipzig 2002, S. 10.
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X. Betrachte niemals ein Werk als vollkommen, über dem du nicht einmal vom Abend...
– Walter Benjamin: Einbahnstraße. Frankfurt am Main 1955, S. 48 (walter-benjamin-bluemchen).
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Wir stehen über die Welt verteilt: ein Heer: Köpfe, die beherrschen, Hirne, die...
– Gottfried Benn: Ithaka, in: Bruno Hillebrand (Hg.): Gottfried Benn - Gesammelte Werke in der Fassung der Erstdrucke, Frankfurt am Main 1986, Band 4, S. 25.
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Die heilige Therese sieht in einer Halluzination, wie die Madonna Rosen auf ihr...
– Walter Benjamin, Ursprung des deutschen Trauerspiels, in: Rolf Tiedemann u.a. (Hg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1991, Band 1.1, S. 408.
gewehrfabrik fragte: Hallo. Ich wollte dir nur eine Internetseite zeigen, vielleicht findest du sie gut.
http://www.rauhfasler.de/
http://www.rauhfasler.de/
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Sein erster Exkurs in die exotische Welt des Elends war bezeichnenderweise ein...
– Walter Benjamin: Berliner Chronik, in: Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser (Hg.): Walter Benjamin – Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1991, Band VI, S. 471.
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Die Auslöschung ist nicht einfach das Gegenteil der Einschreibung. Man schreibt...
– Jacques Derrida: »Es gib nicht den Narzissmus« (Autobiophotographien), in: Peter Engelmann (Hg.): Jacques Derrida – Auslassungspunkte. Gespräche, Wien 1998, S. 222.
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Ganz kurz nur, erinnern.
Wie es ist, wenn ich gehe. Wie es war. Irgendwann dachte ich, dass ich dort hätte austrocknen wollen, wie dieser Einsiedlerkrebs, den ich im Hotelzimmer entdeckte.
Tauchend hatte ich Muscheln gefunden. Die ich auf dem Grund, ganz leicht, fand, von den Wellen bezärtelt, die Öffnungen so in sich gekehrt, wie kleine vaginale Verspielungen, die noch im Unbekannten treuten. Ich nahm sie heraus. Er kam...
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Auch ich hatte, mein Leben lang, das Glück, wegen Paludes mit Unbekannten...
– Jorge Semprun: Unsere allzu kurzen Sommer, Frankfurt am Main 2001, S. 113.
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Stellen wir uns endlich, zur Abwechslung, einen Verein freier Menschen vor […]
– Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, in: MEW 23, S. 92 (via fextracts).
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Dürfen in der Kunst formale Charakteristiken nicht umstandslos politisch...
– Theodor W. Adorno: Ästhetische Theorie. Frankfurt 1970, S. 379 (via fextracts).
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Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen...
– Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan, Frankfurt am Main 1964, S. 144 (via minimamo).
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Ich habe mehr Erinnerungen, als wär ich tausend Jahre alt…
– Jorge Semprun: Unsre allzu kurzen Sommer, Frankfurt am Main 2001, S. 7.
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Die Psychoanalyse gründen und nicht sie erschaffen, denn sie existiert an diesen...
– Jean Laplanche: Die neuen Grundlagen der Psychoanalyse, Gießen 2010, S. 36.
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Das Du ist älter als das Ich; das Du ist heilig gesprochen, aber noch nicht das...
– Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra, in: Giorgo Colli und Mazzino Montinari (Hg.): Friedrich Nietzsche - Kritische Studienausgabe, München 2004, Band 4, S. 77ff. (meinem liebsten walter-benjamin-blümchen)
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Das Volk ist Opium des Volkes.
– Theodor W. Adorno: Dissonanzen. Einleitung in die Musiksoziologie, in: Rolf Tiedemann (Hg.): Theodor W. Adorno - Gesammelte Schriften, Band 14, S. 66 (via noxe).
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Das Jahr 2011 in 13. Thesen
V. Der Lüge die Schönheit des Vollzugs der Wahrhaftigkeit, der Einsamkeit nicht die Rede des Einsamens beiseit zu stellen, sondern dieses Selbst in der Gespanntheit des Vielen selber zu ertragen - ist unendliche Aufgabe, so wie die Politiken der Freundschaft ruhig das zersetzen können, was schlecht abstrakt immer als Souveränität der Liebe erscheint: die heitere Gelassenheit im Vielen des einen,...
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Eine Infragestellung des Selben - die im Rahmen der egoistischen Spontaneität...
– Emmanuel Lévinas: Totalität und Unendlichkeit. Versuch über die Exteriorität. Freiburg/München 2008, S. 51 (walter-benjamin-bluemchen:universalestate).
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Der Pansexualismus ist ein Zustand und eine Bewegung der menschlichen...
– Jacques Laplanche: Die neuen Grundlagen der Psychoanalyse, Gießen 2010, S. 84.
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Er nahm als Objekt das wahr, was schuld daran war, dass er nicht sah. Sein...
– Maurice Blanchot: Thomas der Dunkle, Basel und Weil am Rhein 2007, S. 13.
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