Februar 2010
Januar 2010
Die Geduld des Begriffs: zunächst dem Anfang entsagen, wissen, daß das Wissen...
– Maurice Blanchot: Schrift des Desasters, München 2005, S. 44.
Die Freundschaft ist nicht eine Gabe, ein Versprechen, die Großmut der Gattung....
– Maurice Blanchot: Die Schrift des Desasters. München 2005, S. 42 (via walter-benjamin-bluemchen) (via adaequatio).
Wie teilt der Mensch sich mit? Es ist ein tiefer Unterschied zu machen, eine...
– Walter Benjamin: Über die Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen, in: Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser (Hg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1991, Band II.1, S. 143f.
An diesem Bild, vor dem ich stand, habe ich erlernt, was Haß ist. Ich hatte ihn...
– Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921 - 1931, Frankfurt am Main 1982, S. 110f.
Der destruktive Charakter lebt nicht aus dem Gefühl, daß das Leben lebenswert...
– Walter Benjamin: Der destruktive Charakter. In: Siegfried Unseld (Hg.): Walter Benjamin - Illuminationen. Frankfurt am Main 1977, S. 289ff (via walter-benjamin-bluemchen).
Überall ist der Ausdruck die Form, in der das Leben leibhaftig, greifbar und...
– Georg Misch: Der Aufbau der Logik auf dem Boden der Philosophie des Lebens, Freiburg - München 1994, S. 78.
Das Bild hebt sich heraus; es ist klar und deutlich wie ein Brief: es ist der...
– Roland Barthes: Fragmente einer Sprache der Liebe. Frankfurt am Main 1984, S. 63 (via walter-benjamin-bluemchen).
Haben Sie sich selbst schon als reinen Geist kennengelernt? Nein. Das bedeutet,...
– Jean-Luc Nancy: Über die Seele. In: Corpus. Diaphanes, Berlin, 2003. S.115f (via walter-benjamin-bluemchen).
Ich würde aber rücksichtslos sagen, daß das, was wir dem jüdischen Monotheismus...
– Maurice Blanchot: Jude sein, in: Ders.: Das Unzerstörbare. Ein unendliches Gespräch über Sprache, Literatur und Existenz, München 1991, S. 189.
Ich wohne in meinem eigenen Haus,
Hab niemandem nie nichts nachgemacht
Und -...
– Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft. Bonmot (via walter-benjamin-bluemchen).
Niemals enttäuscht, nicht aus Mangel an Enttäuschung, sondern weil Enttäuschung...
– Maurice Blanchot: Die Schrift des Desasters, München 2005, S. 12.
Seinen Gegenstand entwirft das Wort in einem komplexen Akt: jeder...
– Michail M. Bachtin: Das Wort im Roman, in: Rainer Grübel (Hg.): Michail M. Bachtin - Die Ästhetik des Wortes, Frankfurt am Main 1979, S. 170.
Wissenswertes über Max Stirner
„… der hohlste und dürftigste unter den Philosophen.“ (Karl Marx) „… ein verkommener Studiker, ein Knote, ein Ich-Verrückter, offenbar ein schwerer Psychopath.“ (Carl Schmitt) „… aus der Armut und der Enge hervorgetriebenes Mittelmaß … ein rigoroser Monomane.“ (Jürgen Habermas) „… Protofaschist.“ (Hans Günter Helms) “… dass der Stirner’sche Egoismus,...
Das Warten auf den Messias ist die Dauer der Zeit selbst.
Extremer Humanismus...
– Emmanuel Levinas: Judentum, in: Ders.: Schwierige Freiheit. Versuch über das Judentum, Frankfurt am Main 1996, S. 41.
Sicher wurde die Zeit von den Wahrsagern, die ihr abfragten, was sie in ihre...
– Walter Benjamin: Über den Begriff der Geschichte, in: Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser (Hg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1991, Band I.2, S. 704.
Seelische Geschehnisse sind nur geistig sichtbar und die Sprache gibt sie...
– Joseph König: Bemerkungen zur Metapher, in: Günther Dahms: Joseph König - Kleine Schriften, Freiburg - München 1994, S. 173f.
Zerstörung und Sprengung der Syntax, Sieg der Zweideutigkeit und des Ungefähr....
– E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Frankfurt am Main 1979, S. 121.
Horkheimer: Wenn wir uns einen Primitiven vorstellen: was ist das Ausrufen eines...
– Theodor W. Adorno, Max Horkheimer & Leo Löwenthal: Diskussionsprotokoll: 2. Husserls genetische Logik. Das Benennen als Urfunktion der Sprache, in: Gunzelin Schmid Noerr (Hg.): Max Horkheimer - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1985, Band 12, S. 504.
Souverän ist die so verstandene ästhetische Negativitätserfahrung, weil sie für...
– Christoph Menke: Die Souveränität der Kunst. Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida, Frankfurt am Main 1991, S. 293.
Wir werden nicht dadurch freie Menschen, daß wir uns selbst, nach einer...
– Theodor W. Adorno - “Gesammelte Schriften - Kulturkritik und Gesellschaft” (via stummfilm) - für die Neologie.