Januar 2012
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Sie lag ganz in sich: Im Tod schäumte sie vor Leben über. Sie sah gewichtiger,...
– Maurice Blanchot: Thomas der Dunkle, Basel und Weil am Rhein 2007, S. 84.
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Seit einiger Zeit hat sich in Deutschland, vor allem in Berlin, eine junge...
– Siegfried Kracauer: Die Angestellten, Frankfurt am Main 1971, S. 109.
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Von der Einsamkeit angezogen, verweilt er dennoch im Weltlichen: ein...
– E.M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Frankfurt am Main 1979, S. 66.
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Die Gemeinschaft der Liebenden, ob sie es wollen oder nicht, ob sie es genießen...
– Maurice Blanchot: Die uneingestehbare Gemeinschaft, Berlin 2007, S. 84.
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Um verstehen zu können, habe ich mich zerstört. Verstehen heißt das Lieben...
– Fernando Pessoa: Das Buch der Unruhe, Frankfurt am Main 2006, S. 116.
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Kommunismus, Gemeinschaft: solche Termini sind wirklich Termini, insofern die...
– Maurice Blanchot: Die uneingestehbare Gemeinschaft, Berlin 2007, S. 10.
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Was Ihr in den philosophischen Büchern von der Kunst und von der Form gesagt...
– Friedrich Schlegel zitiert nach Walter Benjamin: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik, in: Rolf Tiedemann (Hg.): Walter Benjamin - Gesammelte Schriften, Frankfurt am Main 1991, Band I.1, S. 74.
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Pipirouette I
Ich bin so etwas wie ein Sternschnupfen
Es verglüht nicht,
Es bleibt kleben.
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Die Inflexion ist eine Idealität oder Virtualität, die aktual nur in der Seele...
– Gilles Deleuze: Die Falte. Leibniz und der Barock. Frankfurt am Main 1988, S. 41f.
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Aber auch das zuletzt genannte »eigentlich« gehört in Gänsehautfüßchen, ist also...
– Pirmin Stekeler-Weithofer: Philosophie des Selbstbewußtseins. Hegels System als Formanalyse von Wissen und Autonomie, Frankfurt am Main 2005, S. 271.
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Welche Leere lockt mich? Nach dem Namen und dem Gesetz, nach dem Zeichen und der...
– Edmond Jabès: Es nimmt seinen Lauf, Frankfurt am Main 1981, S. 66.
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Die Freundschaft ist keine Gabe, kein Versprechen, keine die Gattung...
– Jacques Derrida zit. nach ders.: Politik der Freundschaft, Frankfurt am Main 2002, S. 396.
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Aber gerade im Unglück ist der Mensch immer bereits verschwunden: die Eigenart...
– Maurice Blanchot: Das Menschengeschlecht, in: Ders.: Das Unzerstörbare. Ein unendliches Gespräch über Sprache, Literatur und Existenz, München 1991, S. 197.
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Jeder Mensch stirbt täglich um 24 Stunden ab. Man sieht aber keinem Menschen...
– Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band, in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hg.): Marx Engels Werke, Berlin 1962, Band 23, S. 218.
Dezember 2011
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Melancholie ist eine Form des Widerstands. Und auf dem Niveau der Kunst vollends...
– W.G. Sebald: Die Beschreibung des Unglücks. Zur österreichischen Literatur von Stifter bis Handke, Salzburg – Wien 1985, S. 12.
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Sie kam durch seltsame Totenstädte, wo sie statt versteinerter Formen und...
– Maurice Blanchot: Thomas der Dunkle, Basel und Weil am Rhein 2007, S. 55.
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Die Materie versteht keinen Spaß. Sie ist immer von tragischem Ernst erfüllt....
–
Bruno Schulz: Die Zimtläden, München 2009, S. 57.
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– »Nie mehr, nie mehr!«
– Und doch ist da ein Widerspruch: dieses »Nie mehr«...
– Roland Barthes: Tagebuch der Trauer, München 2010, S. 21.
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Auch hier bestand zwischen Pollock und mir volle Einigkeit und ebenso in Bezug...
– Theodor W. Adorno: Brief an Max Horkheimer vom 13. Mai 1935, in: Christoph Gödde und Henri Lonitz (Hg.): Theodor W. Adorno und Max Horkheimer – Briefwechsel 1927-1969, Frankfurt am Main 2003, S. 68.
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Von Kyrene begab sich Plato nach Ägypten, bald darauf aber nach Großgriechenland...
– Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über Platon (1825-1826). Unveröffentlichter Text, herausgegeben von Jean-Louis Vieillard-Baron, Frankfurt am Main – Berlin – Wien 1979, S. 67.